Beannachd leat Scotland
14. April 2009 von Kristian
Meine Arbeit hat mich gezwungen, es hier etwas ruhiger werden zu lassen und dieser Zustand wird auch noch bis Mitte Mai Juni anhalten. Als Überbrückung ein paar schottische Impressionen:
Ansonsten wenden Sie sich vertrauensvoll an meine Blogroll, die zwei lesenswerte Neuzugänge zu verzeichnen hat: Mulliner und Text for Robots.

Besten Dank fürs Blogrollen!
Und eine schöne Zeit in Schottland wünsche ich. In Edinburgh (die Einheimischen sagen etwas Ähnliches wie Eddnbarrah) hatte ich mich vor unzähligen Jahren mal verliebt. Zumindest ist dort im Vergleich zu Glasgow der Dialekt noch einigermaßen verständlich.
@ rp: Ich habe mich bezüglich der Aussprache von Edinburgh von einem Edinburgher mal aufklären lassen. Demnach gibt es auch bei den Einwohnern durchaus unterschiedliche Varianten: je länger, desto “versnobter”. Das reicht dann etwa von Enbra bis Edinborough - die gängigste liegt irgendwo in der Mitte und endet eher auf -bra als auf -borough, auf jeden Fall nicht auf -burgh. So kann man gleich nach der Ankunft am Flughafen beim Bus- oder Taxifahrer ein Statement abgeben, wenn man in die Stadt möchte.
In der Tat liegt Glasgow nur eine Stunde mit dem Bus/Zug entfernt, aber sprachlich liegen da für einen deutschen Schulenglischsprecher Welten zwischen. Wenn man überhaupt niemanden mehr versteht, geht man in Edinburgh einfach zu Falko und bestellt sich ein Vollkornbrot oder ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte.
Hehe, Edinbraaaa ist schon ein schönes Pflaster. Kann ich nur empfehlen. Da soll es auch Menschen geben, die einem schokolierte Ameisen verkaufen!!
Hallo, hier noch etwas fürs Thema, kam mir gerade in den Reader:
“Tagebücher sind mehr als ein innerer Monolog”,
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/473335/
aber hast du wahrscheinlich selbst schon entdeckt.
@ su
Die schokolierten Ameisen konnte ich nicht entdecken, dafür aber die doppelt fritierten Marsriegel. Ich bin ja der Meinung, dass die Schotten sich extra eklige Köstlichkeiten ausdenken, um damit die Touris zum Staunen zu bringen.
@ rp_
Das Interview kannte ich noch nicht, habe aber die Ausstellung unter die Lupe nehmen können, auf die hier viele Anspielungen zu finden sind. Danke für den Link!